Hochsensibilität im Test: Was der Fragebogen misst und was er offenlässt
Ein geprüfter Hochsensibilitätstest misst, wie stark jemand Reize von außen und innen wahrnimmt und verarbeitet, verglichen mit dem Durchschnitt1. Die Forschung sieht darin ein Merkmal der Persönlichkeit. Alle Menschen haben es, nur in anderem Maß2,3. Eine Studie von 2018 fand dabei drei Gruppen. Zur hochsensiblen Gruppe gehörten 29 Prozent der 906 Befragten3.
Vielleicht kennen Sie Reizüberflutung aus dem Alltag, wenn Lärm, volle Räume oder lange Tage Ihnen früher zu viel werden als den Menschen um Sie herum. Danach brauchen Sie länger, um wieder bei sich anzukommen. Vielleicht haben Sie irgendwo gelesen, 15 bis 20 Prozent aller Menschen seien hochsensibel. Und vielleicht suchen Sie jetzt einen Test, der Ihnen sagt, ob Sie dazugehören.
Einen Begriff dafür gibt es, und eine Forschung dazu auch. Sie antwortet auf die Frage „Bin ich hochsensibel?“ allerdings anders als mit Ja oder Nein. Und die Prozentzahl, die zu dieser Frage gehört, sieht in der Forschung anders aus.
Was misst ein Hochsensibilitätstest?
Ein geprüfter Test misst die Wahrnehmung von Reizen, genauer, wie intensiv jemand sie aufnimmt und verarbeitet. Die Skala, auf der auch die deutsche Fassung beruht, stammt von Elaine und Arthur Aron. Sie haben 1997 in sieben Studien ein Merkmal beschrieben, das sie sensory-processing sensitivity nannten, wörtlich übersetzt Sensitivität der Reizverarbeitung. Dafür entwickelten und prüften sie eine Skala mit 27 Aussagen, die Highly Sensitive Person Scale, wörtlich Skala für hochsensible Personen, kurz HSP-Skala5.
Die Arons grenzten das Merkmal dabei von zwei Nachbarn ab. Nach ihren Befunden ist es teilweise unabhängig von sozialer Introversion und von Emotionalität. Mit diesen beiden Eigenschaften war es in der Persönlichkeitsforschung bis dahin verwechselt oder unter sie gefasst worden5. Hochsensibel zu sein heißt deshalb nicht einfach, introvertiert zu sein.
Sandra Konrad und Philipp Yorck Herzberg haben die deutsche Fassung der Skala geprüft. Sie beschreiben Hochsensibilität als individuelle Neigung, äußere und innere Reize intensiver wahrzunehmen und zu verarbeiten als der Durchschnitt der Bevölkerung1. Welche Aussagen ein bestimmter Selbsttest im Internet verwendet und ob er auf dieser Skala beruht, lässt sich nur am einzelnen Test klären.
Ist Hochsensibilität eine Krankheit?
In der Forschung nicht. Ein Übersichtsartikel von 2019, an dem Elaine Aron mitgeschrieben hat, beschreibt Hochsensibilität als verbreitetes und erbliches Merkmal. Er fragt, wie es mit anderen Temperaments- und Persönlichkeitsmerkmalen zusammenhängt und in welcher Beziehung es zu psychischen Störungen steht2. Die Literatur behandelt Hochsensibilität also als etwas, worin Menschen sich unterscheiden, und nicht als Krankheitsbild.
In der ICD-11 der WHO gibt es keinen Eintrag zur Hochsensibilität6. Im amerikanischen DSM-5 fehlt sie nach Akari Matsuzawa, Tsubasa Sasaki und Eiji Shimizu ebenfalls7.
Wie viele Menschen sind hochsensibel?
Eine feste Zahl gibt es nicht. Nach einer Übersicht von 2012, an der Elaine und Arthur Aron beteiligt waren, fielen in ihren Studien je nach Stichprobe zwischen 10 und 35 Prozent der Teilnehmenden in die hochsensible Gruppe4. Eine Studie von 2018 kam auf knapp drei von zehn. Francesca Lionetti, Arthur und Elaine Aron und Kolleg:innen haben darin die Antworten von 906 Erwachsenen auf die Skala mit einer Latent-Class-Analyse ausgewertet. Dieses statistische Verfahren sucht nach Gruppen, die in den Daten stecken. Durchgerechnet wurden Lösungen mit einer bis sechs Gruppen, und das Ergebnis waren drei3. Die Autor:innen gaben ihnen Pflanzennamen:
| Gruppe | Bild der Autor:innen | Anteil in der Hauptstichprobe |
|---|---|---|
| niedrig sensibel | Löwenzahn | 30,5 % |
| mittel sensibel | Tulpe | 40,3 % |
| hoch sensibel | Orchidee | 29,2 % |
Die hochsensible Gruppe umfasst hier also knapp drei von zehn Befragten. Die oft genannte Zahl von 15 bis 20 Prozent stammt dagegen aus keiner Studie. Elaine Aron nennt sie selbst, auf der Seite zu ihrem Ratgeber The Highly Sensitive Person8. Matsuzawa und Kolleg:innen schreiben sie der Studie der Arons von 1997 zu7. Dort steht sie so nicht. Die Arons verweisen 1997 auf eine Schätzung von etwa 15 bis 25 Prozent aus der Temperamentsforschung und setzen für eine ihrer Auswertungen selbst eine Grenze bei 25 Prozent5. Die Startseite von Arons Website nennt heute 20 bis 30 Prozent8. Eine Studie an Kindern und Jugendlichen kam auf 20 bis 35 Prozent9.
Belegt ist also eine Spannweite, keine einzelne Zahl. Nach Einschätzung dieser Seite hängt jeder Anteil an der Stichprobe und an dem Verfahren, mit dem die Gruppe abgegrenzt wird. Ob er sich auf die ganze Bevölkerung übertragen lässt, kann eine einzelne Studie nicht zeigen.
Bin ich hochsensibel oder nicht?
So einfach teilt die Forschung nicht. Die Studie von 2018 kommt zu einem doppelten Schluss. Das Merkmal ist kontinuierlich und normalverteilt, es gibt also fließende Übergänge von wenig zu viel. Zugleich lassen sich Menschen entlang dieses Kontinuums drei unterscheidbaren Gruppen zuordnen3.
Ganz entschieden ist die Frage damit nicht. Im Übersichtsartikel von 2019 behandeln die Autor:innen des Feldes, Lionetti und Aron eingeschlossen, weiter als offen, ob Hochsensibilität eher eine Stufe auf einer Skala ist oder eine eigene Kategorie2. Eine ähnliche Unterscheidung prägt die Forschung zu Bindungsstilen, die mit zwei kontinuierlichen Dimensionen statt mit festen Typen arbeitet.
Ein Testwert zeigt deshalb zuerst, wie stark das Merkmal bei jemandem ausgeprägt ist.
Ist Hochsensibilität eine Schwäche?
Die Forschung beschreibt sie eher als Empfänglichkeit in beide Richtungen. Der Übersichtsartikel von 2019 fasst zusammen, dass Hochsensibilität in belastenden Umgebungen das Risiko für stressbezogene Probleme erhöht. Aus positiven und unterstützenden Erfahrungen ziehen hochsensible Menschen danach aber auch größeren Nutzen2.
Verwandt ist ein Gedanke, den Jay Belsky und Michael Pluess 2009 ausgearbeitet haben, die differenzielle Empfänglichkeit. Manche Menschen sind danach nicht nur anfälliger für die Folgen von Widrigkeiten. Sie sind auch überproportional empfänglich für die guten Wirkungen unterstützender und bereichernder Erfahrungen, oder schon dafür, dass Widrigkeiten ausbleiben10. Die Hochsensibilitäts-Skala nennen Belsky und Pluess ausdrücklich als einen möglichen Anzeiger dieser Empfänglichkeit10.
Ein hoher Wert ist nach diesen Arbeiten also weder Defizit noch Vorzug. Was aus der Empfänglichkeit wird, hängt mit der Umgebung zusammen, in der jemand lebt. Das ist eine Einordnung dieser Seite, die keine der Quellen selbst zieht, aber ähnlich argumentiert der Überblick darüber, wann eine sexuelle Vorliebe ein Problem ist. Auch dort entscheidet nicht die Eigenschaft allein, sondern was aus ihr folgt.
Wie zuverlässig ist ein Hochsensibilitätstest?
Für die geprüften Skalen gibt es Belege für Zuverlässigkeit und Gültigkeit, und trotzdem verlangt das Feld selbst genauere Messung. Aron und Aron wiesen für ihre Skala eine ausreichende Zuverlässigkeit und Gültigkeit nach5. Konrad und Herzberg berichten für die deutsche Fassung gute Messeigenschaften und eine hohe Übereinstimmung, wenn dieselben Menschen den Bogen später erneut ausfüllen. Außerdem misst die überarbeitete Skala bei Frauen und Männern in gleicher Weise1.
Den Aufbau der Skala sehen sie anders als die Arons. Die Arons hatten ein einziges Kernmerkmal beschrieben. In der deutschen Stichprobe passte ein Modell mit drei Teilbereichen am besten, und das erst, nachdem 13 Aussagen herausgenommen waren, die zu wenig beitrugen oder sich zu stark mit anderen überschnitten1. Wie viele Teilbereiche die Skala hat, ist in der Forschung damit nicht einheitlich beantwortet.
Der Übersichtsartikel von 2019, Elaine Aron eingeschlossen, hält fest, dass das Feld verlässlichere und objektivere Messverfahren braucht und die Mechanismen besser verstehen muss, um Hochsensibilität von anderen Merkmalen abzugrenzen2. Die Forderung stammt damit aus dem Feld selbst.
Ein Fragebogen ersetzt kein Gespräch mit einer Fachperson. Wenn Reize Sie so belasten, dass Ihr Alltag darunter leidet, kann eine psychotherapeutische oder ärztliche Einschätzung klären, was ein Punktwert nicht klären kann.
Vertiefung: Herkunft der Skala, Messmodelle und offene Fragen
Woher das Konzept stammt. Aron und Aron stützten sich 1997 auf sieben Studien mit verschiedenen Stichproben und Verfahren. Sie fanden eine eindimensionale Kernvariable, die sie von sozialer Introversion und Emotionalität teilweise abgrenzen konnten5. Dazu kommen zwei weitere Befunde. Unter den hochsensiblen Teilnehmenden zeigten sich zwei Gruppen: eine kleinere mit unglücklicher Kindheit und damit zusammenhängenden Merkmalen und eine größere, die sich außer in der Sensitivität nicht von den übrigen Teilnehmenden unterschied. Außerdem veränderte die Sensitivität, zumindest bei Männern, den Zusammenhang zwischen dem elterlichen Umfeld und dem Bericht über eine unglückliche Kindheit5.
Drei Modelle für eine Skala. Konrad und Herzberg haben an ihrer deutschsprachigen Stichprobe drei konkurrierende Modelle verglichen, Arons eindimensionales Modell und zwei weitere Vorschläge mit drei beziehungsweise zwei Faktoren. Dabei berücksichtigten sie, dass die Antworten geordnete Stufen sind (Ordinaldaten), und sie prüften, ob die Skala bei Frauen und Männern dasselbe misst. Beides beschreiben sie als Lücken der bisherigen Studien. Das Drei-Faktoren-Modell passte am besten, nach dem Ausschluss von 13 Aussagen wegen niedriger Ladungen oder hoher Überschneidung1. Für die revidierte Skala berichten sie strikte Messinvarianz über die Geschlechter, das heißt gleiche Faktorladungen, Schwellenwerte und Restvarianzen, dazu Zusammenhänge mit psychischen Symptomen, die hier nicht im Einzelnen ausgewertet sind1.
Die Empfänglichkeit in beide Richtungen, genauer. Belsky und Pluess stellen ihren Ansatz gegen die vorherrschende Sicht des Diathese-Stress-Modells, nach der manche Menschen vor allem anfälliger für Belastungen sind. Ihr Gedanke ist, dass gerade die vermeintlich verletzlichen Menschen, die von vielen Stressoren am stärksten beeinträchtigt werden, auch am meisten von Unterstützung und Förderung profitieren können10. Als Beispiel aus der Hochsensibilitätsforschung referieren sie eine Studie von Aron, Aron und Davies aus dem Jahr 2005. Bei Studierenden sagte eine im Rückblick als belastend berichtete Kindheit hohe selbstberichtete Schüchternheit und negative Gefühlslage voraus, eine unbelastete Kindheit niedrige Werte. Dieser Zusammenhang galt vor allem für Studierende mit hohen Werten auf der Hochsensibilitäts-Skala10. Die Studie von 2005 ist hier nur in diesem Bericht wiedergegeben, nicht am Original geprüft.
Wie die Drei-Gruppen-Studie gebaut ist. Lionetti und Kolleg:innen haben ihre Hauptstichprobe von 906 Erwachsenen in zwei Hälften von 451 und 450 Personen geteilt. Dazu kamen drei weitere Stichproben: 417 Studierende, 503 Teilnehmende, die eine Antwortskala mit fünf Stufen benutzten, und 230 Studierende der Queen Mary University of London3. Die Prozentwerte in der Tabelle oben stammen aus der Hauptstichprobe. Der Schluss, dass das Merkmal kontinuierlich verteilt ist und Menschen trotzdem in drei Gruppen fallen, ist der Befund der Autor:innen3. Bei Kindern und Jugendlichen fanden Pluess, Lionetti, die Arons und weitere Kolleg:innen dieselbe Struktur. In fünf Studien mit zusammen 3.581 Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 19 Jahren aus Großbritannien ergab ein eigener Fragebogen mit zwölf Aussagen wieder drei Gruppen, und die hochsensible umfasste 20 bis 35 Prozent9. Lionetti, Elaine Aron und Pluess behandeln die Frage nach Kontinuum oder Kategorie ein Jahr später als Mitautor:innen des Übersichtsartikels weiter als offen2. Nach Lesart dieser Seite ist das kein Widerspruch. Die Studie von 2018 hat einen Vorschlag gemacht, und der Übersichtsartikel hält die Frage für die weitere Forschung offen.
Was offen bleibt.
- Abgrenzung zu ADHS und Autismus. Der Übersichtsartikel von 2019 nennt es als Aufgabe des Feldes, Hochsensibilität von anderen Merkmalen abzugrenzen, und fragt nach ihrer Beziehung zu psychischen und sensorischen Störungen2. Belegt ist bisher ein Zusammenhang. In der japanischen Online-Befragung von Matsuzawa und Kolleg:innen mit 2.593 Teilnehmenden berichtete die hochsensible Gruppe mehr Merkmale von Autismus und ADHS, dazu mehr Depressivität und Ängstlichkeit, als die Gruppen mit mittleren und niedrigen Werten. Gestellt wurden dabei keine Diagnosen, ausgefüllt wurden Fragebögen. Die Autor:innen halten es für möglich, solche Zusammenhänge besser mit dem wissenschaftlich etablierten Konzept des Neurotizismus zu untersuchen als mit dem der Hochsensibilität7. Eine geprüfte Arbeit, die Hochsensibilität gezielt gegen ADHS oder Autismus abgrenzt, liegt hier nicht vor [BELEG FEHLT: Abgrenzung Hochsensibilität zu ADHS und Autismus].
- Partnerschaft und Sexualität. Eine Studie aus der Türkei hat 206 unverheiratete junge Erwachsene befragt, die seit mindestens zwei Jahren in einer Beziehung waren. Höhere Werte für Hochsensibilität gingen dort mit geringerer Zufriedenheit in der Beziehung einher, vermittelt über eine negative Gefühlslage und ungünstige Arten, Konflikte zu lösen. Ursachen kann die Studie als Querschnitt nicht zeigen11. Zum sexuellen Erleben ist hier nichts belegt [BELEG FEHLT: Zusammenhang Hochsensibilität und Sexualität, regulär publizierte Studie].
- Konrad, S., & Herzberg, P. Y. (2017). Psychometric Properties and Validation of a German High Sensitive Person Scale (HSPS-G). European Journal of Psychological Assessment 35(3), S. 364–378. Vorbehalt: nur die Kurzfassung (Abstract) ausgewertet, Volltext nicht eingesehen.
- Greven, C. U., Lionetti, F., Booth, C., Aron, E. N., Fox, E., Schendan, H. E., Pluess, M., Bruining, H., Acevedo, B., Bijttebier, P., & Homberg, J. (2019). Sensory Processing Sensitivity in the context of Environmental Sensitivity: A critical review and development of research agenda. Neuroscience & Biobehavioral Reviews 98, S. 287–305. Vorbehalt: nur die Kurzfassung (Abstract) ausgewertet, Volltext nicht eingesehen.
- Lionetti, F., Aron, A., Aron, E. N., Burns, G. L., Jagiellowicz, J., & Pluess, M. (2018). Dandelions, tulips and orchids: evidence for the existence of low-sensitive, medium-sensitive and high-sensitive individuals. Translational Psychiatry 8, Artikel 24. Aus dem Volltext (Open Access): Stichproben, Verfahren, Anteile und Schluss.
- Aron, E. N., Aron, A., & Jagiellowicz, J. (2012). Sensory Processing Sensitivity: A Review in the Light of the Evolution of Biological Responsivity. Personality and Social Psychology Review 16(3), S. 262–282. Aus dem Volltext der Vorabfassung (OnlineFirst, dort S. 12). Vorbehalt: Seitenzahl der Heftfassung nicht zugeordnet.
- Aron, E. N., & Aron, A. (1997). Sensory-processing sensitivity and its relation to introversion and emotionality. Journal of Personality and Social Psychology 73(2), S. 345–368. Kurzfassung (Abstract) ausgewertet, für die Prozentangaben (S. 345 und 355) der Volltext, ein Scan auf der Website der Autorin. Vorbehalt: Seitenzahlen nicht an der Verlagsausgabe gegengeprüft.
- World Health Organization (2026). ICD-11 for Mortality and Morbidity Statistics, Release 2026-01. Suche in der Klassifikation und in der ihr zugrunde liegenden Foundation nach „sensory processing sensitivity“, „highly sensitive person“, „high sensitivity“ und „sensory processing disorder“ am 25.09.2026, kein Eintrag zum Merkmal. Englische Fassung.
- Matsuzawa, A., Sasaki, T., & Shimizu, E. (2026). Relationships among highly sensitive personality (HSP), neuroticism, mental health, neurodevelopmental traits, and adverse childhood experiences (ACEs). Psychiatry and Clinical Neurosciences Reports 5(1), e70322. Aus dem Volltext (Open Access). Japanische Online-Befragung, 2.593 Teilnehmende, nur Fragebögen, keine psychiatrischen Diagnosen. Vorbehalt: Für das DSM-5 ist das eine Angabe dieser Studie, das Handbuch selbst ist nicht eingesehen. Die Zahl von 15 bis 20 Prozent schreibt die Studie Aron und Aron (1997) zu, wo sie so nicht steht.
- Aron, E. N. (2026). The Highly Sensitive Person. Website der Autorin, Buchseite und Startseite (hsperson.com), abgerufen am 25.09.2026. Vorbehalt: Werbetext zum Ratgeber, undatiert, kein Studienergebnis. Das Buch selbst ist nicht eingesehen.
- Pluess, M., Assary, E., Lionetti, F., Lester, K. J., Krapohl, E., Aron, E. N., & Aron, A. (2018). Environmental sensitivity in children: Development of the Highly Sensitive Child Scale and identification of sensitivity groups. Developmental Psychology 54(1), S. 51–70. Aus dem Volltext der angenommenen Manuskriptfassung (Repositorium der University of Sussex). Vorbehalt: Seitenzahlen der Heftfassung nicht zugeordnet.
- Belsky, J., & Pluess, M. (2009). Beyond diathesis-stress: Differential susceptibility to environmental influences. Psychological Bulletin 135(6), S. 885–908. Aus dem Volltext. Die Studie von Aron, Aron und Davies (2005) ist nur nach diesem Bericht wiedergegeben.
- Zorlular, M., & Uzer, T. (2023, online 2022). Investigating the relationship between sensory processing sensitivity and relationship satisfaction: mediating roles of negative affectivity and conflict resolution style. Current Psychology 42(30), S. 26504–26513. Aus dem Volltext (Open Access). 206 unverheiratete junge Erwachsene in der Türkei, Querschnitt, korrelativ.
Ein Fragebogen kann zeigen, wo jemand auf einer Skala liegt. Für das Verlangen gibt es dafür den Selbstauskunftsbogen zum Buch. Seine 21 Aussagen spiegeln Ihnen, welche der drei Linien bei Ihnen am deutlichsten hervortritt. Eine Diagnose stellt er nicht, und gespeichert wird nichts. Woher diese Linien kommen, erzählt das Buch.