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Kulturgeschichte der Sexualität

Was wirklich im Kamasutra steht, und warum der Westen es für einen Stellungskatalog hält

Das Kamasutra ist ein indisches Lehrbuch über kāma, den Sinnengenuss, den es als eines von drei Lebenszielen behandelt. Sexstellungen beschreibt nur eines seiner 36 Kapitel. Im Westen verbreitete sich der Text durch eine englische Übersetzung von 1883. Sie erschien unter einem erfundenen Verlag, und nach Wendy Doniger verzerrt sie gerade die Stellen über Frauen.

Der Name ist berühmt, der Inhalt kaum. Wendy Doniger, die den Text gemeinsam mit Sudhir Kakar neu ins Englische übertragen hat, fasst das westliche Bild in einem Satz zusammen: „Most Americans and Europeans today think that the Kamasutra is just about sexual positions.“1 Wer das Buch aufschlägt, findet etwas anderes.

Was ist das Kamasutra eigentlich?

Ein Lehrbuch über den Genuss, geschrieben auf Sanskrit. Als „indische Liebeslehre“ ist es damit nur zur Hälfte beschrieben, denn der Text stellt Liebe und Sexualität in einen größeren Rahmen. Er beginnt mit einer Verbeugung vor dharma, artha und kāma, drei Zielen des Lebens. Kāma bestimmt er als Genuss passender Dinge durch die fünf Sinne, in der englischen Fassung „the enjoyment of appropriate objects by the five senses“2.

Die Übersetzung von 1883 beschreibt den Aufbau selbst: „The whole consists of seven parts, thirty-six chapters, and sixty-four paragraphs.“3 Die sieben Teile behandeln nacheinander:

  1. Allgemeines: die drei Lebensziele, die Künste, Haus und Alltag des Städters, Frauen, Freunde und Boten
  2. die sexuelle Vereinigung, in zehn Kapiteln
  3. den Erwerb einer Ehefrau
  4. das Leben als Ehefrau
  5. die Frauen anderer Männer
  6. Kurtisanen
  7. Mittel, andere für sich zu gewinnen, darunter Schmuck, Arzneien und Rezepte

Wie das Kamasutra neben Tantra und der chinesischen Kunst der Schlafgemächer steht, zeigt der Vergleich im Überblick zur Kulturgeschichte der Sexualität. Diese Seite geht dem Text selbst nach: seinem Inhalt, seiner Herkunft und dem Weg, auf dem er in den Westen kam.

Wie viele Stellungen stehen wirklich im Kamasutra?

Es ist nur ein Kapitel. Gemeint ist das sechste des zweiten Teils, bei Burton überschrieben mit „Of the different ways of lying down, and various kinds of congress“4. Der zweite Teil insgesamt, der von der sexuellen Vereinigung handelt, umfasst zehn der 36 Kapitel.

Wer die Wörter der englischen Übersetzung auszählt, kommt für diesen Teil auf rund ein Viertel des Textes und für das Stellungskapitel auf einen kleinen Bruchteil davon4. Das ist eine Zählung dieser Seite, keine Angabe aus der Fachliteratur, und sie misst eine Übersetzung, die nach Doniger an einer von ihr verglichenen Stelle fast doppelt so lang ist wie eine direkte Übertragung5. Über das Sanskrit-Original sagt sie deshalb nichts Genaues. Dass der größere Teil des Buches von anderem handelt, bleibt davon unberührt.

Warum heißt der Teil über die Vereinigung „Vierundsechzig“?

Die Zahl bezeichnet den ganzen Teil, keine Liste von 64 Stellungen. Im Text ist „Vierundsechzig“ (catuḥṣaṣṭi) der Name dieses ganzen Teils: „This part of the Kama Shastra, which treats of sexual union, is also called ‚Sixty-four‘“6.

Vātsyāyana referiert drei Erklärungen, die er vorfand. Nach der ersten hatte der Teil 64 Kapitel. Nach der zweiten bezieht sich der Name auf einen Abschnitt des Rigveda mit 64 Versen. Die Schule des Bābhravya zählte acht Themen zu je acht Arten. Vātsyāyana selbst hält den Namen für einen Zufall, weil der Teil noch weitere Themen enthalte: „the name ‚sixty-four‘ is given to it only accidentally“6. Getrennt davon kennt der erste Teil noch eine zweite Reihe, die vierundsechzig Künste6.

Worum geht es in den übrigen Kapiteln?

Um ein ganzes Leben, in dessen Mitte der Genuss steht, aber nicht an erster Stelle. Die Rangfolge ist ausdrücklich festgelegt: „Dharma is better than Artha, and Artha is better than Kama.“ Nur für den König gelte artha als vorrangig, für Kurtisanen kāma. Mokṣa, die Erlösung, nennt der Text getrennt davon als Ziel des Alters2. Zum Schluss sagt er über sich, er solle nicht bloß als Werkzeug benutzt werden, um Begierden zu befriedigen: „This work is not to be used merely as an instrument for satisfying our desires.“7

Doniger zählt auf, was der Text behandelt: wie man eine Partnerin oder einen Partner findet, wie man in der Ehe Einfluss behält, Ehebruch, das Leben als Kurtisane oder mit ihr, den Gebrauch von Drogen, und zuletzt auch die Stellungen. Sie nennt ihn ein Buch über die Kunst zu leben1.

Auffällig ist, wen das Buch als Leserschaft vorsieht. Frauen sollen es ausdrücklich studieren, junge Frauen vor der Ehe und danach, in Burtons Wortlaut, „with the consent of their husbands“8. Den Einwand, Frauen dürften keine Lehrwerke studieren, führt Vātsyāyana an und weist ihn zurück8. Bei solchen Stellen ist Vorsicht geboten, denn gerade für die Passagen über Frauen weist Doniger der Burton-Übersetzung Verzerrungen nach9.

Wann und von wem wurde das Kamasutra geschrieben?

Wahrscheinlich im dritten Jahrhundert nach Christus in Nordindien1. An anderer Stelle grenzt Doniger das weiter ein, auf die zweite Hälfte des Jahrhunderts und vielleicht auf Pataliputra, nahe dem heutigen Patna im Bundesstaat Bihar10. Burton hatte 1883 noch eine weite Spanne vom ersten bis zum sechsten Jahrhundert angesetzt. Er stützte sich auf einen im Text erwähnten König des ersten Jahrhunderts und darauf, dass der Astronom Varāhamihira im sechsten Jahrhundert das Werk benutzte. Ein genaues Datum hielt er für unmöglich11.

Über den Verfasser weiß man fast nichts. Als Autor gilt Vātsyāyana, und Burton nahm an, das sei der Familienname, sein eigener Name dagegen Mallanaga11. Nicht einmal über Yaśodhara, der im dreizehnten Jahrhundert den maßgeblichen Kommentar schrieb, ist nach Doniger etwas bekannt10.

Warum gilt das Kamasutra im Westen als reines Stellungsbuch?

Ein Grund könnte in der Zensur liegen, unter der es in den Westen kam. Doniger vermutet, der Stellungsteil sei in Zeiten der Zensur womöglich die meistgelesene Passage gewesen. Für heutige Leser hält sie ihn für den am wenigsten brauchbaren: „that part is the least useful“1.

Wegen der Zensurgesetze erschien die englische Fassung nicht offiziell. Auf dem Titelblatt steht als Druckort ein erfundenes „Cosmopoli“, dazu der Vermerk „for private circulation only“12. Förmlich veröffentlicht wurde die Übersetzung in England und den USA nach Doniger erst 1962, sie gehörte aber schon lange vorher zu den am häufigsten raubgedruckten Büchern in englischer Sprache5.

Das Bild hat auch eine gelehrte Seite. Wie im Westen die Vorstellung einer östlichen Liebeskunst entstand, verfolgt die Seite über Foucaults ars erotica.

Was ist an der Burton-Übersetzung von 1883 problematisch?

Nach Doniger ist sie die Form, in der das Werk in Indien wie in Europa fast ausschließlich bekannt ist13. Verlässlich ist sie in mehrfacher Hinsicht nicht, und das beginnt beim Verlag. Um die Zensurgesetze zu umgehen, gründete Burton nach Doniger einen Verlag, den es nicht gab: „Burton set up an imaginary publishing house“, die Kama Shastra Society of London and Benares5.

Auch der Name Burton führt in die Irre. Nach Donigers späterer Darstellung stammt die Arbeit mehr von Forster Fitzgerald Arbuthnot als von Burton, und noch mehr von den indischen Gelehrten Bhagavanlal Indrajit und Shivaram Parashuram Bhide. Burton selbst habe die Übersetzung später „Arbuthnot’s Vatsyayana“ genannt13.

Schwerer wiegt der Umgang mit dem Text. An einer Passage, die sie mit ihrer eigenen Übersetzung vergleicht, zeigt Doniger, dass Burton sie verwässert und aufgebläht hat, bis sie fast doppelt so lang war5. Den gravierendsten Eingriff sieht sie in einem einzelnen Wort. Ein von Burton eingefügtes „not“ verneint das Recht der Ehefrau, einem untreuen Mann mit harten Worten entgegenzutreten9. In ihrem Buch von 2016 geht sie weiter: Die Übersetzung mache aus direkter Rede von Frauen indirekte, vertausche Geschlechter und nehme den Frauen im Text ihre Stimme13.

Ist das Kamasutra dasselbe wie Tantra?

Nein. Das Kamasutra ordnet den Genuss als eines von drei Lebenszielen in ein weltliches Leben ein2. Worin sich das vom Tantra unterscheidet und wo die taoistische Lehre steht, ist im Vergleich der drei Traditionen zusammengestellt. Die chinesische Seite dieses Vergleichs vertieft die Seite über die Kunst der Schlafgemächer.

Vertiefung: Fachbegriffe, Übersetzungen und was offen bleibt

Welche Fachbegriffe stehen hinter den drei Lebenszielen? Für die Gruppe aus dharma, artha und kāma steht der Sanskrit-Begriff trivarga, „Dreiergruppe“, aus tri für drei und varga für Abteilung oder Klasse. Der weitere Begriff puruṣārtha, „Ziele des Menschen“, schließt zusätzlich mokṣa ein, die Erlösung14. Sukhdev Singh referiert dazu Daud Ali: Der trivarga gehöre zum Haushalter, mokṣa zum Weltentsagenden. Die Lehrtexte über kāma, die Gattung kāmaśāstra, verstehe Ali als „an ethical/practical framework for the enjoyment of pleasures“, als ethischen und praktischen Rahmen für den Genuss14. Das Kamasutra selbst setzt den trivarga an den Anfang seiner Entstehungserzählung, in der Prajāpati hunderttausend Kapitel über die drei Ziele verkündet14. Alis eigene Aufsätze lagen für diese Seite nicht vor, die Aussagen stehen deshalb ausdrücklich unter „nach Singh“.

Gibt es eine neuere Übersetzung als die von 1883? Ja. 2002 erschien bei Oxford University Press eine neue, vollständige englische Übersetzung von Wendy Doniger und Sudhir Kakar, 2009 neu aufgelegt in der Reihe Oxford World’s Classics15. Doniger beschreibt sie als Arbeit für diese Reihe1. Ihr Wortlaut, ihre Einleitung und die mitübersetzten Kommentarauszüge konnten für diese Seite nicht eingesehen werden. Alle Zitate aus dem Kamasutra folgen deshalb der Fassung von 1883, und wo es auf den Unterschied ankommt, steht Donigers Urteil über sie daneben.

Darf man die Fassung von 1883 heute frei verwenden? Das ist offen, und das hat Folgen dafür, wie diese Seite zitiert. Nach deutschem Recht endet der Schutz eines Werks 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers, und an dieser Übersetzung waren vier Menschen beteiligt. Für drei ist das Sterbejahr in Normdateien belegt: Richard Francis Burton starb 189016, Forster Fitzgerald Arbuthnot 190117, Bhagavanlal Indrajit 188818. Für Shivaram Parashuram Bhide fand sich in keiner Normdatei ein Eintrag. Ob er rechtlich als Mitübersetzer zählt, ist ebenfalls ungeklärt. Die Gemeinfreiheit der Fassung ist damit nicht belegt. Die wenigen kurzen Sätze aus ihr stehen hier deshalb als Zitate im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG), mit Quelle und zu dem Zweck, den Text zu erörtern. Das ist eine Einordnung dieser Seite, keine Rechtsberatung.

Was sich nicht belegen ließ. Eine Fachquelle, die den Anteil der Stellungen am Gesamttext in Prozent angibt, fand sich nicht; die Zahlen auf dieser Seite sind eigene Zählung. Offen bleibt auch, seit wann die Gattung kāmaśāstra existiert und wann die Vierergruppe mit mokṣa die Dreiergruppe ablöste [BELEG FEHLT]. Für Donigers Buch von 2016 ist das Kapitel belegt, aus dem die Aussagen über Arbuthnot, Indrajit und Bhide stammen, nicht aber die genaue Seite.

Was diese Seite nicht behandelt. Wie westliches Wissen über die chinesische Sexualkultur über einen niederländischen Diplomaten vermittelt wurde, erzählt die Seite über Robert van Gulik. Beim Kamasutra lief diese Vermittlung über die Übersetzung von 1883, deren Geschichte oben steht.


  1. Doniger, W. (2002). On the Kamasutra. Daedalus 131(2), S. 126–129, hier S. 126. Das westliche Bild („just about sexual positions“), der Stellungsteil als „the least useful“, das Buch als Lehre von der Kunst zu leben, Datierung ins dritte Jahrhundert; Neuübersetzung mit Sudhir Kakar. Hinweis: Der Aufsatz datiert die Burton-Übersetzung auf derselben Seite auf 1893. Das widerspricht dem Titelblatt (1883) und wird hier nicht übernommen.
  2. Vatsyayana (1883). The Kama Sutra of Vatsyayana. Übersetzt von R. F. Burton, F. F. Arbuthnot, Bhagavanlal Indrajit und S. P. Bhide. Kama Shastra Society, „Cosmopoli“ [London] (Project Gutenberg #27827, Transkription eines Nachdrucks). Teil I, Kapitel I und II: die drei Lebensziele, ihre Rangfolge, die Bestimmung von kāma, mokṣa als Ziel des Alters. Seitenmarken der Transkription nur als Anhalt. Wörtliche Zitate aus dieser Übersetzung stehen hier unter dem Zitatrecht (§ 51 UrhG), siehe Vertiefung.
  3. Vatsyayana (1883), a. a. O. Einleitung: Aufbau in sieben Teilen, 36 Kapiteln und 64 Abschnitten; Themen der Teile nach dem Inhaltsverzeichnis.
  4. Vatsyayana (1883), a. a. O. Teil II, Kapitel VI: die Stellungen; Teil II umfasst zehn Kapitel. Der Textanteil ist eine eigene Wortzählung dieser Seite an der englischen Übersetzung, keine Angabe über das Sanskrit-Original.
  5. Doniger (2002), a. a. O., S. 128. Burtons Fassung an einer verglichenen Passage „watered down“ und „padded“, fast doppelt so lang; der erfundene Verlag zur Umgehung der Zensur; förmliche Veröffentlichung in England und den USA erst 1962 (Donigers Angabe, nicht unabhängig geprüft); vielfach raubgedruckt.
  6. Vatsyayana (1883), a. a. O. Teil II, Kapitel II (Anfang): der Name „Sixty-four“ und die drei älteren Erklärungen; die vierundsechzig Künste in Teil I, Kapitel III.
  7. Vatsyayana (1883), a. a. O. Schlusswort (Teil VII, Kapitel II, auch in Burtons Einleitung zitiert).
  8. Vatsyayana (1883), a. a. O. Teil I, Kapitel III: Frauen als Leserinnen, im Wortlaut der Übersetzung von 1883.
  9. Doniger (2002), a. a. O., S. 128 f.: Burtons Fassung verzerre durchgehend, was die Geschlechter betrifft (S. 128); das eingefügte „not“ in der Passage über die Ehefrau (S. 129).
  10. Doniger, W. (2007). Reading the „Kamasutra“: the strange & the familiar. Daedalus 136(2), S. 66–78, hier S. 66. Datierung in die zweite Hälfte des dritten Jahrhunderts, Nordindien, vielleicht Pataliputra; Unkenntnis über den Kommentator Yaśodhara (13. Jahrhundert).
  11. Vatsyayana (1883), a. a. O. Einleitung: Datierungsspanne vom ersten bis sechsten Jahrhundert und der Name des Verfassers.
  12. Vatsyayana (1883), a. a. O. Titelblatt: „Cosmopoli: MDCCCLXXXIII: for the Kama Shastra Society of London and Benares, and for private circulation only.“
  13. Doniger, W. (2016). Redeeming the Kamasutra. Oxford University Press, New York. Kapitel 7, S. 125–146, Abschnitt „Sir Richard Burton’s version of the Kamasutra“: Anteil von Arbuthnot, Indrajit und Bhide, Umgang mit den Stimmen der Frauen, Verbreitung der Fassung. Vorbehalt: eingesehen nur der autorisierte Buchauszug (Literary Hub, 11.03.2016) ohne Seitenzählung; die genaue Seite ist nicht geprüft.
  14. Singh, S. (2021). Nāgaraka in the Kāmasūtra: An Introduction to Masculinity in Early India. Masculinities and Social Change 10(1), S. 54–76, hier S. 58 und Anm. 5, S. 71. doi:10.17583/mcs.2021.5933. trivarga, puruṣārtha, Einordnung der Gattung kāmaśāstra. Vorbehalt: Die Aussagen zu Daud Ali sind Singhs Referat; Alis Aufsätze selbst wurden nicht eingesehen.
  15. Vatsyayana Mallanaga (2002). Kamasutra: A New, Complete English Translation of the Sanskrit Text. Übersetzt von W. Doniger und S. Kakar. Oxford University Press, Oxford und New York; Neuausgabe Oxford World’s Classics 2009. Vorbehalt: nur bibliografisch belegt, Volltext nicht eingesehen.
  16. Library of Congress (2026). Burton, Richard Francis, Sir, 1821–1890. LC Name Authority File n80057204. Sterbejahr 1890.
  17. Deutsche Nationalbibliothek (2026). Arbuthnot, F. F. GND 1027424708. Sterbejahr 1901.
  18. Library of Congress (2026). Bhagvānlal Indrājī, 1839–1888. LC Name Authority File n90703666. Sterbejahr 1888.

Welchen Platz Indien neben China, der arabischen Welt und Russland im Buch einnimmt, lässt sich im Inhaltsverzeichnis nachsehen. Nach welchen Regeln es Quellen prüft und Lücken offen ausweist, erklärt die Seite über das Buch.