[{"data":1,"prerenderedAt":168},["ShallowReactive",2],{"artikel:liste":3,"content:schattenarbeit\u002Findividuation":153},[4,13,19,23,27,31,36,40,44,50,54,58,62,66,70,74,79,83,87,91,95,99,103,108,112,116,120,124,128,133,137,141,145,149],{"route":5,"title":6,"description":7,"cluster":8,"type":9,"status":10,"tuer":11,"updated":12},"\u002Fbindungsstile\u002Fbindung-und-sexualitaet","Bindung und Sexualität: Was der Bindungsstil über Sex aussagt — und was nicht","Unsichere Bindung verändert nicht, was Menschen begehren, sondern wozu sie Sex benutzen. Was die Forschung zeigt, mit Studien und Jahreszahlen.","A","speiche","geprüft","T1","2026-08-28",{"route":14,"title":15,"description":16,"cluster":8,"type":9,"status":17,"tuer":11,"updated":18},"\u002Fbindungsstile\u002Fbindung-und-sexualpraktiken","Bindungsstil und Sexualpraktiken: Was die Forschung misst — und was nicht","Bindungsangst und -vermeidung sagen etwas über sexuelle Zufriedenheit, Häufigkeit und Kommunikation. Über einzelne Praktiken sagen sie nichts.","live","2026-08-29",{"route":20,"title":21,"description":22,"cluster":8,"type":9,"status":17,"tuer":11,"updated":18},"\u002Fbindungsstile\u002Fbindungsstil-aendern","Kann sich ein Bindungsstil ändern? Was die Längsschnittforschung zeigt","Bindungssicherheit ist mäßig stabil, nicht festgelegt. Was Längsschnittstudien über Alter, Therapie und die sogenannte erarbeitete Sicherheit zeigen.",{"route":24,"title":25,"description":26,"cluster":8,"type":9,"status":10,"tuer":11,"updated":12},"\u002Fbindungsstile\u002Fdie-vier-bindungsstile","Die vier Bindungsstile — und warum die Forschung sie nicht als Typen führt","Sicher, ängstlich, vermeidend, ängstlich-vermeidend: woher die vier Stile kommen, wie sie gemessen werden und warum sie keine Persönlichkeitstypen sind.",{"route":28,"title":29,"description":30,"cluster":8,"type":9,"status":17,"tuer":11,"updated":18},"\u002Fbindungsstile\u002Fdurchsetzungsfaehigkeit","Bindungssicherheit und Durchsetzungsfähigkeit: was belegt ist und was nicht","Ob sichere Bindung durchsetzungsfähiger macht, ist schwächer belegt, als es klingt. Was die Forschung tatsächlich misst, mit Studien und Jahreszahlen.",{"route":32,"title":33,"description":34,"cluster":8,"type":35,"status":10,"tuer":11,"updated":18},"\u002Fbindungsstile","Bindungsstile: Was die Forschung wirklich sagt","Woher die vier Bindungsstile stammen, was Bowlby und Ainsworth tatsächlich gezeigt haben — und warum die Forschung heute von Skalen spricht statt von Typen.","pfeiler",{"route":37,"title":38,"description":39,"cluster":8,"type":9,"status":17,"tuer":11,"updated":18},"\u002Fbindungsstile\u002Fsexuelle-wuensche-aeussern","Sexuelle Wünsche äußern — und warum es manchen Menschen schwerer fällt","Warum manche Menschen sexuelle Wünsche kaum aussprechen: was drei Studien zu Bindung und sexueller Kommunikation zeigen — und wo sie sich widersprechen",{"route":41,"title":42,"description":43,"cluster":8,"type":9,"status":17,"tuer":11,"updated":18},"\u002Fbindungsstile\u002Fwas-bindungstests-leisten","Was Bindungstests leisten: Selbstauskunft und das Interview im Vergleich","Selbstauskunftstests und das Adult Attachment Interview überschneiden sich kaum. Was jedes der beiden Verfahren misst — und was daraus folgt.",{"route":45,"title":46,"description":47,"cluster":48,"type":9,"status":17,"tuer":49,"updated":18},"\u002Fkulturgeschichte-der-sexualitaet\u002Ffoucaults-ars-erotica","Foucaults ars erotica — hält die Zuschreibung an die arabische Welt historisch stand?","Foucault zählte „arabo-moslemische Gesellschaften\" zur ars erotica – ohne Beleg. Was die arabische Liebesliteratur zeigt, und was Kritik daran einwendet.","E","T4",{"route":51,"title":52,"description":53,"cluster":48,"type":35,"status":17,"tuer":49,"updated":18},"\u002Fkulturgeschichte-der-sexualitaet","Was im Westen ‚Tantra' heißt — und was Tantra tatsächlich war","Was hierzulande als Tantra gilt, ist eine Erfindung der 1960er Jahre. Das historische Tantra war etwas anderes — sexuelles Ritual war darin nicht die Mitte.",{"route":55,"title":56,"description":57,"cluster":48,"type":9,"status":17,"tuer":49,"updated":18},"\u002Fkulturgeschichte-der-sexualitaet\u002Frechter-und-linker-weg","Der 'linke Weg' im Tantra — Verehrung der Frau oder ihre Instrumentalisierung?","Dakṣiṇācāra und Vāmācāra sind mehr als rechts und links. 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Tatsächlich war es eine Gesundheitslehre, die Sex der Kultivierung unterordnete, nicht dem Genuss.",{"route":71,"title":72,"description":73,"cluster":48,"type":9,"status":17,"tuer":49,"updated":18},"\u002Fkulturgeschichte-der-sexualitaet\u002Fvan-gulik","Robert van Gulik — wie das Wissen über Chinas Sexualkultur in den Westen kam","Ein niederländischer Diplomat schrieb 1961 das erste westliche Standardwerk zur Sexualgeschichte Chinas – und prägte damit auch Foucaults „ars erotica\".",{"route":75,"title":76,"description":77,"cluster":78,"type":9,"status":17,"tuer":11,"updated":18},"\u002Fnormalitaet-und-scham\u002Fasexualitaet","Asexualität: Was sie ist – und was sie nicht ist","Asexualität heißt fehlende sexuelle Anziehung, nicht fehlendes Verlangen. 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Was sexuelle Scham danach auslöst – und woher sie kommt.",{"route":88,"title":89,"description":90,"cluster":78,"type":9,"status":17,"tuer":11,"updated":18},"\u002Fnormalitaet-und-scham\u002Fsexuelle-skripte","Sexuelle Skripte: Warum Begehren einem Muster folgt","Gagnon und Simon erklärten sexuelles Verhalten 1973 über drei Ebenen erlernter Skripte – nicht als biologischen Trieb. Was das Modell trägt.",{"route":92,"title":93,"description":94,"cluster":78,"type":9,"status":17,"tuer":11,"updated":12},"\u002Fnormalitaet-und-scham\u002Ftrauma-und-sexualitaet","Trauma und Sexualität: Was die Forschung zeigt – und wo sie unsicher bleibt","Große Stichproben finden keinen generellen Zusammenhang zwischen Kindheitstrauma und bestimmten sexuellen Vorlieben. Was einzelne Studien trotzdem zeigen.",{"route":96,"title":97,"description":98,"cluster":78,"type":9,"status":17,"tuer":11,"updated":18},"\u002Fnormalitaet-und-scham\u002Funterdrueckung-schadet","Schadet Unterdrückung häufiger als die Vorliebe selbst?","Verstecken und Selbststigma hängen mit mehr Angst und Depression zusammen als die Vorliebe selbst. Was das Minoritätenstress-Modell zeigt.",{"route":100,"title":101,"description":102,"cluster":78,"type":9,"status":17,"tuer":11,"updated":18},"\u002Fnormalitaet-und-scham\u002Fvorliebe-und-stoerung","Vorliebe oder Störung? Was die Diagnosekriterien im Einzelnen verlangen","Kriterium B ist nur die halbe Antwort. 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Jung — was der Begriff bedeutet und was nicht","Individuation ist bei Jung ein lebenslanger Prozess, kein Zustand und keine Selbstverwirklichung. Was der Begriff meint — und wo die Belege enden.",{"route":117,"title":118,"description":119,"cluster":107,"type":9,"status":17,"tuer":11,"updated":12},"\u002Fschattenarbeit\u002Fschattenarbeit-im-netz","Schattenarbeit im Netz — was das Wort dort bedeutet und was nicht","Journaling-Listen, 30-Tage-Programme: Was online Schattenarbeit heißt, teilt mit Jung oft nur den Namen. Was trotzdem helfen kann — und was unbelegt ist.",{"route":121,"title":122,"description":123,"status":10,"updated":12},"\u002Fseiten\u002Finhaltsverzeichnis","Inhalt","Vier Teile, zwölf Kapitel: die Gliederung von „Der Schatten des Begehrens\".",{"route":125,"title":126,"description":127,"status":10,"updated":12},"\u002Fseiten\u002Fueber-das-buch","Über das Buch","Entstehung, Quellenarbeit und Haltung hinter „Der Schatten des Begehrens\" — ein narratives Sachbuch über Tiefenpsychologie, Kulturgeschichte und Sexualität.",{"route":129,"title":130,"description":131,"cluster":132,"type":9,"status":17,"tuer":11,"updated":18},"\u002Fwie-begehren-entsteht\u002Ferregung-und-verlangen","Sind Erregung und Verlangen dasselbe? Zwei Modelle, ein Unterschied","Erregung ist eine Reaktion, Verlangen ein Bedürfnis — beide können unabhängig auftreten. Was Bassons zirkuläres Modell und das Dual-Control-Modell zeigen.","C",{"route":134,"title":135,"description":136,"cluster":132,"type":9,"status":17,"tuer":11,"updated":18},"\u002Fwie-begehren-entsteht\u002Ferregungsdiskordanz","Erregungsdiskordanz: Wenn der Körper reagiert, ohne dass jemand erregt sein will","Körper und Erleben fallen nicht immer zusammen — bei Frauen im Mittel seltener als bei Männern. Und eine körperliche Reaktion ist kein Zeichen von Zustimmung.",{"route":138,"title":139,"description":140,"cluster":132,"type":9,"status":17,"tuer":11,"updated":18},"\u002Fwie-begehren-entsteht\u002Ffetisch-vorliebe-stoerung","Fetisch, Vorliebe, Störung — wo verläuft die Grenze wirklich?","Ein Fetisch ist keine Diagnose. Was das DSM-5 zusätzlich verlangt, damit daraus eine fetischistische Störung wird — und was die ICD-11 dazu sagt.",{"route":142,"title":143,"description":144,"cluster":132,"type":35,"status":17,"tuer":11,"updated":12},"\u002Fwie-begehren-entsteht","Wie entsteht ein Fetisch? Vier Erklärungsmodelle und was sie taugen","Kopplung, Übergangsobjekt, Bindung, Kulturgeschichte: Vier Modelle erklären, wie eine Vorliebe entsteht — keines davon, warum ausgerechnet dieses Objekt.",{"route":146,"title":147,"description":148,"cluster":132,"type":9,"status":17,"tuer":11,"updated":18},"\u002Fwie-begehren-entsteht\u002Fkonditionierung-und-grenzen","Wie Konditionierung eine sexuelle Vorliebe formen kann — und wo das Modell endet","Ein neutraler Reiz kann durch Kopplung mit Erregung selbst erregend werden, zeigte Rachmans Experiment 1966. Warum das den Einzelfall trotzdem nicht erklärt.",{"route":150,"title":151,"description":152,"cluster":132,"type":9,"status":17,"tuer":11,"updated":18},"\u002Fwie-begehren-entsteht\u002Fwinnicotts-uebergangsobjekt","Winnicotts Übergangsobjekt — was ein Kuscheltier mit einem Fetisch zu tun hat","Warum der Teddybär eines Kindes und ein Fetisch aus derselben Theorie stammen — und was Winnicott damit ausdrücklich nicht gemeint hat.",{"frontmatter":154,"sections":162,"html":166,"empfehlungen":167},{"title":114,"metaTitle":155,"description":115,"cluster":107,"type":9,"tuer":11,"anzeigenziel":156,"status":17,"updated":18,"citeKeys":157,"vertiefungTitel":161},"Individuation nach C. G. Jung: Bedeutung",false,[158,159,160],"jung1928","jung1951","roesler2013","Vertiefung — Fundstellen, Übersetzung und was offenbleibt",{"snippet":163,"kurzfassung":164,"vertiefung":165},"\u003Cp>Individuation bezeichnet bei C. G. Jung den lebenslangen Prozess, ein eigenständiges Einzelwesen\nzu werden — nicht einen Zustand, der einmal erreicht wird, und nicht dasselbe wie\nSelbstverwirklichung im heutigen Sinn. Gemeint ist die fortlaufende Auseinandersetzung mit dem\neigenen Unbewussten, beginnend beim Schatten, nicht die Entfaltung eines vorhandenen Potenzials.\u003C\u002Fp>\n","\u003Cp>Wer nach Individuation sucht, landet fast immer bei einem zweiten Wort, das sich zum Verwechseln\nähnlich anhört: Selbstverwirklichung. Im Alltag werden beide oft gleichgesetzt. Bei Jung sind sie\nes nicht, und der Unterschied ist mehr als eine Übersetzungsfrage.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>Warum ist Individuation nicht dasselbe wie Selbstverwirklichung?\u003C\u002Fh3>\n\u003Cp>Jung selbst hat den Begriff so gefasst: Individuation heißt, zum Einzelwesen zu werden — zu dem,\nwas ein Mensch in seiner innersten, unvergleichbaren Einzigartigkeit ist, nicht zu dem, was er\nwerden könnte\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">1\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup>. In derselben Passage bietet er selbst zwei mögliche\nÜbersetzungen an, „Verselbstung&quot; und „Selbstverwirklichung&quot;\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">1\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup> — genau das\nWort, das die Verwechslung bis heute befeuert.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Der Unterschied liegt in der Richtung. „Selbstverwirklichung&quot; trägt im heutigen Sprachgebrauch\neine Vorstellung von Entfaltung mit: ein Potenzial, das schon da ist und nur noch ausgelebt\nwerden muss. Individuation im Sinne Jungs zielt auf etwas anderes — die Aufnahme dessen, was an\neinem selbst unbequem, abgelehnt oder unbekannt ist. Was damit konkret gemeint ist, beschreibt\nder \u003Ca href=\"\u002Fschattenarbeit\">Pfeilerartikel zum Schattenbegriff\u003C\u002Fa> ausführlich: den Teil der eigenen\nPersönlichkeit, den ein Mensch nicht als zu sich gehörig anerkennt.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>Wie verläuft der Weg der Individuation nach Jung?\u003C\u002Fh3>\n\u003Cp>In \u003Cem>Aion\u003C\u002Fem> ordnet Jung die zentralen Figuren seines Modells als eine Abfolge: Ich, Schatten,\nSyzygie — also Anima und Animus — und schließlich das Selbst\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">2\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup>. Diese\nReihenfolge ist keine bloße Aufzählung, sondern ein Weg. Das Ich ist der Ausgangspunkt. Der\nSchatten ist die erste Instanz, an der sich etwas entscheidet, weil er dem Bewusstsein am\nnächsten liegt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die inhaltliche Auseinandersetzung mit der nächsten Station — Anima und Animus, Jungs Modell des\nkontrasexuellen Unbewussten — findet an dieser Stelle bewusst nicht statt. Sie braucht eine\nkritische Einordnung, die in diesem Projekt noch aussteht, und eine eigene Seite, sobald sie\nvorliegt.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>Ist Individuation ein Ziel, das man erreicht, oder ein Zustand, der bleibt?\u003C\u002Fh3>\n\u003Cp>Nach Jungs eigener Beschreibung ist Individuation ausdrücklich ein \u003Cstrong>Prozess\u003C\u002Fstrong>, kein\nZustand\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">1\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup>. Das Selbst steht am Ende der Aion-Reihe als Richtung, nicht als\nStation, die jemand einmal erreicht und danach hinter sich lässt. Ob und wann dieser Prozess nach\nJungs eigener Darstellung an einen definierten Endpunkt kommt, lässt sich aus dem für dieses\nProjekt geprüften Bestand nicht beantworten — die vorliegenden Quellen sprechen durchgehend von\neinem lebenslangen Vorgang, nicht von einem Ziel mit Ankunftsdatum.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>Ist der Individuationsprozess wissenschaftlich untersucht?\u003C\u002Fh3>\n\u003Cp>Hier gilt dieselbe Unterscheidung, die auch für den Schattenbegriff insgesamt gilt: Wirksamkeit\neiner Therapieform ist nicht dasselbe wie die Gültigkeit des Konzepts, mit dem sie sich erklärt.\nEin Überblick über die seit den 1990er Jahren überwiegend in Deutschland und der Schweiz\ndurchgeführten Studien zu jungianischer Psychotherapie findet stabile Verbesserungen bei\nSymptomen, zwischenmenschlichen Problemen, Persönlichkeitsstruktur und Alltagsbewältigung, im\nMittel nach rund neunzig Sitzungen\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">3\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup>. Ob und wie „Individuation&quot; selbst in\ndiesen Studien als eigenes Ergebnis erfasst wurde, lässt sich aus dem vorliegenden Bestand nicht\nsagen — gemessen wurden die vier genannten Größen, nicht ein Individuationsgrad.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Drei Einschränkungen gehören zu diesem Befund dazu: Es handelt sich nicht um\nrandomisiert-kontrollierte Studien, der Autor ist selbst Analytiker im Umfeld des internationalen\nFachverbands, und die Studien stammen überwiegend aus zwei Ländern. Und selbst mit diesen\nEinschränkungen bleibt eine zweite Frage offen, die die erste nicht beantwortet: Ob das\nIndividuationskonzept selbst — unabhängig von der Therapieform, die sich auf Jung beruft — durch\neine eigene, breite empirische Arbeit gestützt ist, ist für dieses Projekt nicht belegt.\u003C\u002Fp>\n","\u003Cp>\u003Cstrong>Zur Fundstelle.\u003C\u002Fstrong> Beide wörtlich geprüften Definitionen — Individuation als Prozess und die\nÜbersetzungsvorschläge „Verselbstung&quot;\u002F„Selbstverwirklichung&quot; — stammen aus \u003Cem>Die Beziehungen\nzwischen dem Ich und dem Unbewußten\u003C\u002Fem> (1928), eingesehen in einer E-Book-Ausgabe von 2016. Die\nDruckseite der gebundenen Originalausgabe ist damit nicht bestimmbar; die Fundstelle bleibt auf\nKapitelebene angegeben, bis sie an einer regulären Druckausgabe nachgetragen ist.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>Warum Jung selbst „Selbstverwirklichung&quot; als Übersetzung anbot.\u003C\u002Fstrong> Das erklärt einen Teil der\nheutigen Verwechslung, löst sie aber nicht auf: Jung benutzt das Wort in genau dem einen Satz, in\ndem er den Begriff einführt, als eine von zwei möglichen Eindeutschungen — nicht als eigenständig\nentwickeltes Konzept mit der Bedeutung, die das Wort heute im Coaching- und Ratgeberkontext trägt.\nWer diese spätere Bedeutungsverschiebung zuerst popularisiert hat, ist für dieses Projekt nicht\nrecherchiert und bleibt offen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>Warum hier kein wörtliches Jung-Zitat steht.\u003C\u002Fstrong> Wie beim Pfeilerartikel: C. G. Jung ist 1961\ngestorben, seine Werke sind bis 2032 geschützt. Alle Aussagen dieser Seite sind deshalb\nParaphrasen der geprüften Wortlaute, nicht Übernahmen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>Was diese Seite offenlässt.\u003C\u002Fstrong> Die inhaltliche Einordnung von Anima und Animus als nächster\nStation des Individuationswegs — bewusst nicht ausgeführt, siehe oben. Welche Einzelkonzepte\nJungs jenseits der allgemeinen Therapiewirksamkeit heute als empirisch gestützt gelten, ist eine\noffene Frage; die naheliegendste Quelle dazu liegt für dieses Projekt bislang nicht im Volltext\nvor. Und ob sich ein Individuationsgrad überhaupt sinnvoll messen ließe, ist selbst keine\nempirische, sondern zunächst eine methodische Frage, die hier nicht beantwortet wird.\u003C\u002Fp>\n\u003Chr>\n\u003Cp>Was der Schatten als erste Station dieses Weges bei Jung konkret bedeutet — und warum das nicht\n„die dunkle Seite&quot; ist —, steht im Pfeilerartikel \u003Ca href=\"\u002Fschattenarbeit\">Schattenarbeit: was C. G. Jung wirklich\ngemeint hat\u003C\u002Fa>. Wer wissen möchte, welche der drei im Buch beschriebenen Linien\ndes Verlangens bei ihm selbst die tragende ist, statt nur, wie Jung Entwicklung beschrieben hat:\nDer \u003Ca href=\"\u002Fselbsttest\">Selbstauskunftsbogen\u003C\u002Fa> ist dafür eine Momentaufnahme und kein Ergebnis — zwölf\nMinuten lang, und nichts davon wird gespeichert.\u003C\u002Fp>\n\u003Col id=\"quellen\">\n\u003Cli>Jung, C. G. (1928). \u003Cem>Die Beziehungen zwischen dem Ich und dem Unbewußten.\u003C\u002Fem> Rascher, Zürich (später Gesammelte Werke 7). — Individuation als lebenslanger Prozess, „zum Einzelwesen werden … zum eigenen Selbst werden\"; im selben Satz die Übersetzungsvorschläge „Verselbstung\" und „Selbstverwirklichung\". Eingesehen in der E-Book-Ausgabe 2016. \u003Cstrong>Vorbehalt:\u003C\u002Fstrong> Die Druckseite der Originalausgabe ist damit nicht bestimmbar, die Fundstelle bleibt auf Kapitelebene angegeben.\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Jung, C. G. (1951). \u003Cem>Aion: Beiträge zur Symbolik des Selbst.\u003C\u002Fem> Rascher, Zürich (Gesammelte Werke 9\u002F2). — Kapitelfolge Ich (§ 1–12), Schatten (§ 13–19), Syzygie: Anima und Animus (§ 20–42), Selbst (§ 43–67); die Reihenfolge als Weg, nicht als Aufzählung.\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Roesler, C. (2013). Evidence for the Effectiveness of Jungian Psychotherapy: A Review of Empirical Studies. \u003Cem>Behavioral Sciences\u003C\u002Fem> 3(4), S. 562–575. — \u003Cstrong>Drei Vorbehalte:\u003C\u002Fstrong> keine randomisiert-kontrollierten Studien (prospektiv-naturalistisch, retrospektiv, Krankenkassendaten); der Autor ist selbst Analytiker im Umfeld der International Association for Analytical Psychology; die referierten Studien stammen überwiegend aus Deutschland und der Schweiz. Betrifft die Wirksamkeit der Therapieform, nicht die Gültigkeit des Individuationskonzepts selbst.\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Fol>","",[],1789551435623]