[{"data":1,"prerenderedAt":169},["ShallowReactive",2],{"content:bindungsstile\u002Fdurchsetzungsfaehigkeit":3,"artikel:liste":26},{"frontmatter":4,"sections":20,"html":24,"empfehlungen":25},{"title":5,"metaTitle":6,"description":7,"cluster":8,"type":9,"tuer":10,"anzeigenziel":11,"status":12,"updated":13,"citeKeys":14,"vertiefungTitel":19},"Bindungssicherheit und Durchsetzungsfähigkeit: was belegt ist und was nicht","Bindung und Durchsetzungsfähigkeit: der Forschungsstand","Ob sichere Bindung durchsetzungsfähiger macht, ist schwächer belegt, als es klingt. Was die Forschung tatsächlich misst, mit Studien und Jahreszahlen.","A","speiche","T1",false,"live","2026-08-29",[15,16,17,18],"shaver2002","plantadegipch2023","agarwal2017","mikulincer2020","Vertiefung — Messverfahren, Befundlage, offene Fragen",{"snippet":21,"kurzfassung":22,"vertiefung":23},"\u003Cp>Sichere Bindung macht nach der vorliegenden Forschung nicht durchsetzungsfähiger im Sinn einer\nmessbaren Eigenschaft. Die beiden Studien, die genau das prüfen, stützen das nicht: Eine bleibt\nwegen Messproblemen ergebnislos, die andere findet einen gemischten\nZusammenhang\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">1\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup>\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">2\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup>. Belegt ist etwas Engeres — sicher\ngebundene Menschen drücken Ärger kontrolliert und nicht-feindselig aus und sprechen Konflikte\noffen an, statt sie zu vermeiden\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">3\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup>.\u003C\u002Fp>\n","\u003Cp>Es gibt Gespräche, aus denen man mit dem Gefühl herausgeht, den eigenen Standpunkt nicht\nuntergebracht zu haben. Nicht, weil er gefehlt hätte — er kam im Moment selbst nicht heraus.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die Frage, die darauf folgt, ist naheliegend: Hat das etwas damit zu tun, wie sicher sich jemand\nin engen Beziehungen fühlt? Die Bindungsforschung gibt darauf eine Antwort. Sie ist nur enger,\nals die Frage sie erwartet.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>Misst die Bindungsforschung Durchsetzungsfähigkeit überhaupt?\u003C\u002Fh3>\n\u003Cp>Nicht als eigene Größe. In den für diese Seite ausgewerteten Arbeiten von Mario Mikulincer und\nPhillip Shaver — der Forschungslinie, auf die sich populäre Darstellungen der\nErwachsenenbindung meist stützen — kommt Durchsetzungsfähigkeit nicht als gemessene Variable\nvor. Was dort erhoben wird, ist etwas anderes: \u003Cstrong>wie\u003C\u002Fstrong> jemand einen Konflikt austrägt, nicht\n\u003Cstrong>wie oft\u003C\u002Fstrong> jemand sich durchsetzt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Das ist kein formaler Einwand. Es entscheidet darüber, was sich aus dieser Forschung überhaupt\nableiten lässt — und was nur so klingt, als ließe es sich ableiten. Ein Satz wie „sichere\nBindung macht durchsetzungsfähiger&quot; borgt sich die Autorität einer großen Forschungslinie für\neine Aussage, die diese Linie gar nicht geprüft hat. Er ist deshalb nicht widerlegt. Er ist\nungedeckt, und das ist etwas anderes.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>Was hat sichere Bindung mit Ärger zu tun?\u003C\u002Fh3>\n\u003Cp>Hier liegt der belegte Kern. Shaver und Mikulincer (2002) referieren eine Serie von drei Studien\nvon Mikulincer aus dem Jahr 1998, in der sich der Ärger sicher gebundener Menschen von dem\nunsicher gebundener systematisch unterschied: Sicher gebundene Personen nahmen die körperlichen\nAnzeichen von Ärger wahr, verfolgten konstruktive Ziele zur Wiederherstellung der Beziehung zu\nder Person, die den Ärger ausgelöst hatte, gingen problemlösend vor und drückten Ärger nach\naußen kontrolliert und nicht-feindselig aus\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">3\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup>.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die beiden anderen Muster sahen anders aus. Bei höherer Bindungsangst war der Ärger intensiv,\nkreiste um sich selbst und überflutete das Denken. Bei höherer Bindungsvermeidung beschreiben\ndie Autoren einen „dissoziierten Ärger&quot;: kein berichteter, aber physiologisch nachweisbarer\nÄrger, unterschwellige Feindseligkeit und Fluchtreaktionen statt\nProblemlösung\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">3\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup>.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Der Begriff, den Shaver und Mikulincer für die erste Form aufgreifen, stammt von John Bowlby:\n\u003Cem>anger of hope\u003C\u002Fem> — Ärger als funktionale Protestreaktion, die eine Beziehung korrigieren soll,\nstatt sie zu beenden oder zu beschädigen\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">3\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup>.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Das ist eine Form von Selbstbehauptung. Es ist keine Aussage darüber, wer sich häufiger\ndurchsetzt.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>Und im Konflikt selbst?\u003C\u002Fh3>\n\u003Cp>Dasselbe Bild, eine Ebene weiter. Nach der Zusammenfassung von Shaver und Mikulincer bearbeiten\nMenschen, die sich selbst als sicher gebunden einordnen, Konflikte in engen Beziehungen durch\nKompromiss und durch die Integration der eigenen Position mit der der Partnerin oder des\nPartners — und indem sie das Problem offen ansprechen und den Konflikt\nlösen\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">3\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup>.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Auch das ist kein Durchsetzungsvermögen im Sinn von Nachgeben oder Nicht-Nachgeben. Es\nbeschreibt eine Richtung: hin zur Sache und zur anderen Person, nicht weg von beiden.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>Was ist mit den Studien, die Durchsetzungsfähigkeit direkt gemessen haben?\u003C\u002Fh3>\n\u003Cp>Sie sind wenige, und sie stützen die einfache These nicht.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>Plantade-Gipch und Kolleginnen (2023)\u003C\u002Fstrong> untersuchten 360 junge Erwachsene zwischen 18 und 25\nJahren in Frankreich mit einer etablierten Assertivitätsskala und einem\nBindungs-Fragebogen. Der geprüfte Zusammenhang zwischen Bindungsstil, Assertivität und\nWohlbefinden ließ sich in der eigenen Stichprobe \u003Cstrong>nicht bestätigen\u003C\u002Fstrong> — die Bindungs-Subskalen\nerreichten dort nicht die nötige Messgüte\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">1\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup>.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>Agarwal und Poojitha (2017)\u003C\u002Fstrong> untersuchten 400 Studierende in Indien mit einem Verfahren, das\nBindung an Mutter, Vater und Gleichaltrige getrennt erfasst. Das Ergebnis ist gemischt und in\nTeilen gegenläufig: Vertrauen und Kommunikation in der Bindung an die \u003Cstrong>Mutter\u003C\u002Fstrong> hingen positiv\nmit Assertivität zusammen. Vertrauen und Kommunikation in der Bindung an \u003Cstrong>Gleichaltrige\u003C\u002Fstrong>\nhingen dagegen \u003Cstrong>negativ\u003C\u002Fstrong> damit zusammen, Entfremdung von Gleichaltrigen positiv; für die\nBindung an den Vater fand sich dasselbe umgekehrte Muster\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">2\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup>.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Zwei Studien, ein wegen Messproblemen nicht auswertbarer Befund und ein Befund, der in beide\nRichtungen zeigt. Das ist keine Grundlage für den Satz, sichere Bindung mache\ndurchsetzungsfähiger — und es ist auch keine Grundlage für das Gegenteil.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>Was heißt das für die eigene Frage?\u003C\u002Fh3>\n\u003Cp>Dass die brauchbare Auskunft nicht auf der Ebene der Eigenschaft liegt, sondern auf der Ebene\ndes Verhaltens. „Bin ich durchsetzungsfähig?&quot; ist eine Frage nach einem Charakterzug. „Wie gehe\nich mit Ärger um, wenn er entsteht — und spreche ich einen Konflikt an oder nicht?&quot; ist eine\nFrage nach etwas, das in einer bestimmten Situation und in einer bestimmten Beziehung\ngeschieht. Nur zur zweiten Frage liegen belastbare Befunde vor.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Bindungsangst und Bindungsvermeidung sind dabei keine Schubladen, sondern zwei Skalen, auf denen\njeder Mensch zugleich eine Position hat; woher diese Einteilung stammt, steht auf der\nÜbersichtsseite zu den \u003Ca href=\"\u002Fbindungsstile\">Bindungsstilen\u003C\u002Fa> und im Einzelnen in der Speiche über\n\u003Ca href=\"\u002Fbindungsstile\u002Fdie-vier-bindungsstile\">die vier Bindungsstile\u003C\u002Fa>.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Wie sich dasselbe Muster im sexuellen Bereich zeigt — dort geht es nicht um Ärger, sondern\ndarum, ob eigene Wünsche überhaupt ausgesprochen werden —, ist Gegenstand der Speiche über\n\u003Ca href=\"\u002Fbindungsstile\u002Fsexuelle-wuensche-aeussern\">sexuelle Wünsche äußern\u003C\u002Fa>.\u003C\u002Fp>\n","\u003Cp>\u003Cstrong>Der Hauptbefund steht hier als Sekundärzitat, und das ist wichtig.\u003C\u002Fstrong> Die drei Studien zum\nÄrgerverhalten stammen von Mikulincer (1998), erschienen im \u003Cem>Journal of Personality and Social\nPsychology\u003C\u002Fem>. Für diese Seite war der Volltext dieser Arbeit nicht zugänglich; wiedergegeben ist\nausschließlich, was Shaver und Mikulincer (2002) in ihrem Übersichtsartikel darüber\nberichten\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">3\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup>. Das Referat zweier Autoren über die eigene frühere Arbeit ist\nein guter, aber kein unmittelbarer Beleg — Zahlen, Effektstärken und Stichprobengrößen aus\nMikulincer (1998) stehen deshalb nicht auf dieser Seite.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>Auch der Konfliktbefund ist eine Zusammenfassung, keine Einzelstudie.\u003C\u002Fstrong> Die Aussage über\nKompromiss, Integration und offenes Ansprechen stützt sich bei Shaver und Mikulincer auf eine\nReihe namentlich genannter Arbeiten aus den Jahren 1988 bis 1996\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">3\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup>. Keine\ndavon wurde für diese Seite eigenständig geprüft, und deshalb steht hier keine einzelne davon\nmit Autor und Jahr im Text: Eine Zuschreibung an eine bestimmte Arbeit wäre eine Behauptung\nüber eine Quelle, in die niemand hineingesehen hat. Was bleibt, ist eine Übersichtsaussage —\nbreiter abgestützt als eine Einzelerhebung, aber abhängig von der Auswahl, die die beiden\nAutoren getroffen haben.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>Warum die beiden Direktstudien so wenig tragen.\u003C\u002Fstrong> Beide messen Assertivität mit derselben\nVerfahrensfamilie (Rathus-Skala), aber Bindung mit ganz unterschiedlichen Instrumenten:\nPlantade-Gipch und Kolleginnen mit einem Fragebogen zur Erwachsenenbindung, Agarwal und\nPoojitha mit einem Verfahren, das die Bindung an Eltern und Gleichaltrige separat erfasst. Ein\nVergleich der beiden Ergebnisse ist deshalb kein Vergleich zweier Antworten auf dieselbe Frage.\nHinzu kommt: Für keine der beiden Arbeiten lag für diese Seite der Volltext im Original vor —\nbeide sind über Textextraktion der jeweiligen Verlagsseite erfasst. Die Werkangaben sind\ngeprüft, die inhaltliche Wiedergabe steht unter diesem Vorbehalt, und im Quellenverzeichnis ist\ner ausgeschrieben.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>Ein Verweis, der bewusst nicht verwendet wird.\u003C\u002Fstrong> Plantade-Gipch und Kolleginnen berufen sich\nihrerseits auf eine Arbeit von Ling (2020), nach der ein ängstlicher oder vermeidender\nBindungsstil zu einem Mangel an Durchsetzungsfähigkeit führe. Diese Arbeit ließ sich für diese\nSeite nicht auffinden und wurde nicht gelesen. Sie wird deshalb nicht als Beleg geführt,\nsondern nur als das benannt, was sie hier ist: ein Verweis zweiter Hand.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>Ein benachbarter Befund, der oft falsch weitergegeben wird.\u003C\u002Fstrong> Mikulincer und Shaver (2020)\nbeschreiben, dass eine kontextuell gestärkte Bindungssicherheit Selbstregulationsressourcen\nfreisetzt, die sonst durch Abwehr gebunden wären: Wer darauf vertraut, dass Unterstützung\nverfügbar ist, geht eher kalkulierte Risiken ein und nimmt Herausforderungen\nan\u003Csup>\u003Ca href=\"#quellen\">4\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fsup>. Das klingt nach Durchsetzungsfähigkeit, ist aber etwas anderes.\nUntersucht sind dort Exploration, Lernen und Kreativität — nicht das Einstehen für eigene\nBedürfnisse gegenüber einer anderen Person. Die Übertragung liegt nahe und ist trotzdem nicht\ngedeckt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>Alle Zusammenhänge auf dieser Seite sind korrelativ.\u003C\u002Fstrong> Keine der genannten Arbeiten weist\neine Wirkungsrichtung nach. Dass jemand mit höherer Bindungssicherheit Ärger anders ausdrückt,\nsagt nicht, dass die Sicherheit den Ausdruck erzeugt hat — der umgekehrte Weg und ein dritter,\nbeiden zugrunde liegender Faktor sind mit denselben Daten vereinbar.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>Was hier fehlt und warum.\u003C\u002Fstrong> „Dominanz&quot; als Persönlichkeitsmerkmal kommt auf dieser Seite nicht\nvor. In der dieser Seite zugrunde liegenden Recherche wurde keine Arbeit gefunden, die Dominanz\nin diesem Sinn direkt mit dem Bindungsstil verknüpft; das Konstrukt gehört in der\nPersönlichkeitspsychologie in eine andere Tradition. Ebenso fehlt der Unterschied zwischen\nDurchsetzungsfähigkeit und Aggression — eine eigene Frage, die eigene Belege braucht.\u003C\u002Fp>\n\u003Chr>\n\u003Cp>Welche der drei Linien des Verlangens bei Ihnen die tragende ist, lässt sich mit dem\n\u003Ca href=\"\u002Fselbsttest\">Selbstauskunftsbogen\u003C\u002Fa> abschätzen: etwa zwölf Minuten, ohne dass Antworten\ngespeichert werden.\u003C\u002Fp>\n\u003Col id=\"quellen\">\n\u003Cli>Plantade-Gipch, A., Bruno, J., Strub, L., Bouvard, M., &amp; Martin-Krumm, C. (2023). Emotional regulation, attachment style, and assertiveness as determinants of well-being in emerging adults. \u003Cem>Frontiers in Education, 8\u003C\u002Fem>. DOI 10.3389\u002Ffeduc.2023.1058519 — N = 360. \u003Cstrong>Vorbehalt:\u003C\u002Fstrong> Der geprüfte Zusammenhang konnte in der eigenen Stichprobe nicht bestätigt werden (Messgüte der Bindungs-Subskalen). Volltext nicht im Original eingesehen, Wiedergabe über Textextraktion der Verlagsseite.\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Agarwal, S., &amp; Poojitha, S. R. (2017). Parent and Peer Attachment and Assertiveness in College Students. \u003Cem>The International Journal of Indian Psychology, 4\u003C\u002Fem>(3). DOI 10.25215\u002F0403.076 — N = 400. \u003Cstrong>Vorbehalt:\u003C\u002Fstrong> gemischter, teils gegenläufiger Befund; Volltext nicht im Original eingesehen, Wiedergabe über Textextraktion der Verlagsseite.\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Shaver, P. R., &amp; Mikulincer, M. (2002). Attachment-related psychodynamics. \u003Cem>Attachment &amp; Human Development, 4\u003C\u002Fem>(2), 133–161, hier S. 139–140. DOI 10.1080\u002F14616730210154171 — \u003Cstrong>Sekundärquelle:\u003C\u002Fstrong> Übersichtsartikel, der u. a. Mikulincer (1998), \u003Cem>Journal of Personality and Social Psychology, 74\u003C\u002Fem>(2), 513–524, referiert. Der Primärtext von Mikulincer (1998) wurde nicht eingesehen.\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Mikulincer, M., &amp; Shaver, P. R. (2020). Broaden-and-Build Effects of Contextually Boosting the Sense of Attachment Security in Adulthood. \u003Cem>Current Directions in Psychological Science, 29\u003C\u002Fem>(1), 22–26, hier S. 22–23. DOI 10.1177\u002F0963721419885997 — betrifft Exploration und Risikobereitschaft, nicht zwischenmenschliche Selbstbehauptung.\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Fol>","",[],[27,33,37,41,45,47,52,56,60,66,70,74,78,82,86,90,95,99,103,107,111,115,119,124,128,132,136,140,144,149,153,157,161,165],{"route":28,"title":29,"description":30,"cluster":8,"type":9,"status":31,"tuer":10,"updated":32},"\u002Fbindungsstile\u002Fbindung-und-sexualitaet","Bindung und Sexualität: Was der Bindungsstil über Sex aussagt — und was nicht","Unsichere Bindung verändert nicht, was Menschen begehren, sondern wozu sie Sex benutzen. Was die Forschung zeigt, mit Studien und Jahreszahlen.","geprüft","2026-08-28",{"route":34,"title":35,"description":36,"cluster":8,"type":9,"status":12,"tuer":10,"updated":13},"\u002Fbindungsstile\u002Fbindung-und-sexualpraktiken","Bindungsstil und Sexualpraktiken: Was die Forschung misst — und was nicht","Bindungsangst und -vermeidung sagen etwas über sexuelle Zufriedenheit, Häufigkeit und Kommunikation. Über einzelne Praktiken sagen sie nichts.",{"route":38,"title":39,"description":40,"cluster":8,"type":9,"status":12,"tuer":10,"updated":13},"\u002Fbindungsstile\u002Fbindungsstil-aendern","Kann sich ein Bindungsstil ändern? Was die Längsschnittforschung zeigt","Bindungssicherheit ist mäßig stabil, nicht festgelegt. 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Was einzelne Studien trotzdem zeigen.",{"route":112,"title":113,"description":114,"cluster":94,"type":9,"status":12,"tuer":10,"updated":13},"\u002Fnormalitaet-und-scham\u002Funterdrueckung-schadet","Schadet Unterdrückung häufiger als die Vorliebe selbst?","Verstecken und Selbststigma hängen mit mehr Angst und Depression zusammen als die Vorliebe selbst. Was das Minoritätenstress-Modell zeigt.",{"route":116,"title":117,"description":118,"cluster":94,"type":9,"status":12,"tuer":10,"updated":13},"\u002Fnormalitaet-und-scham\u002Fvorliebe-und-stoerung","Vorliebe oder Störung? Was die Diagnosekriterien im Einzelnen verlangen","Kriterium B ist nur die halbe Antwort. DSM-5 und die ICD-11-Arbeitsgruppe ordnen sexuelle Vorlieben nach zwei verschiedenen Logiken.",{"route":120,"title":121,"description":122,"cluster":123,"type":9,"status":12,"tuer":10,"updated":13},"\u002Fschattenarbeit\u002Ffreuds-trieblehre-heute","Freuds Trieblehre heute — was von den Drei Abhandlungen trägt","Das Stufenmodell oral–anal–phallisch stammt nicht aus 1905. Wie Freuds Theorie über zwanzig Jahre gewachsen ist — und was davon heute noch Bestand hat.","B",{"route":125,"title":126,"description":127,"cluster":123,"type":51,"status":12,"tuer":10,"updated":32},"\u002Fschattenarbeit","Schattenarbeit: was C. G. Jung wirklich gemeint hat","Der Schatten ist bei Jung nicht die dunkle Seite und nicht das Böse, sondern etwas deutlich Unbequemeres. Was im Original steht — und was die Belege hergeben.",{"route":129,"title":130,"description":131,"cluster":123,"type":9,"status":12,"tuer":10,"updated":13},"\u002Fschattenarbeit\u002Findividuation","Individuation bei C. G. Jung — was der Begriff bedeutet und was nicht","Individuation ist bei Jung ein lebenslanger Prozess, kein Zustand und keine Selbstverwirklichung. Was der Begriff meint — und wo die Belege enden.",{"route":133,"title":134,"description":135,"cluster":123,"type":9,"status":12,"tuer":10,"updated":32},"\u002Fschattenarbeit\u002Fschattenarbeit-im-netz","Schattenarbeit im Netz — was das Wort dort bedeutet und was nicht","Journaling-Listen, 30-Tage-Programme: Was online Schattenarbeit heißt, teilt mit Jung oft nur den Namen. Was trotzdem helfen kann — und was unbelegt ist.",{"route":137,"title":138,"description":139,"status":31,"updated":32},"\u002Fseiten\u002Finhaltsverzeichnis","Inhalt","Vier Teile, zwölf Kapitel: die Gliederung von „Der Schatten des Begehrens\".",{"route":141,"title":142,"description":143,"status":31,"updated":32},"\u002Fseiten\u002Fueber-das-buch","Über das Buch","Entstehung, Quellenarbeit und Haltung hinter „Der Schatten des Begehrens\" — ein narratives Sachbuch über Tiefenpsychologie, Kulturgeschichte und Sexualität.",{"route":145,"title":146,"description":147,"cluster":148,"type":9,"status":12,"tuer":10,"updated":13},"\u002Fwie-begehren-entsteht\u002Ferregung-und-verlangen","Sind Erregung und Verlangen dasselbe? Zwei Modelle, ein Unterschied","Erregung ist eine Reaktion, Verlangen ein Bedürfnis — beide können unabhängig auftreten. Was Bassons zirkuläres Modell und das Dual-Control-Modell zeigen.","C",{"route":150,"title":151,"description":152,"cluster":148,"type":9,"status":12,"tuer":10,"updated":13},"\u002Fwie-begehren-entsteht\u002Ferregungsdiskordanz","Erregungsdiskordanz: Wenn der Körper reagiert, ohne dass jemand erregt sein will","Körper und Erleben fallen nicht immer zusammen — bei Frauen im Mittel seltener als bei Männern. Und eine körperliche Reaktion ist kein Zeichen von Zustimmung.",{"route":154,"title":155,"description":156,"cluster":148,"type":9,"status":12,"tuer":10,"updated":13},"\u002Fwie-begehren-entsteht\u002Ffetisch-vorliebe-stoerung","Fetisch, Vorliebe, Störung — wo verläuft die Grenze wirklich?","Ein Fetisch ist keine Diagnose. 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